
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in letzter Zeit müssen wir leider vermehrt feststellen, dass unsere Wälder und die angrenzenden Bereiche als illegale Müllabladeplätze missbraucht werden.
Wie auf den beigefügten Fotos zu erkennen ist, wurden dort unter anderem Altreifen, ein Spiegelschrank, ein Kühlschrank sowie mehrere Müllsäcke achtlos in der Natur entsorgt.
Ein solches Verhalten ist für mich vollkommen inakzeptabel.
Unsere Wälder sind Natur- und Erholungsräume. Sie sind Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen und dienen uns allen zur Erholung. Wer seinen Müll dort ablädt, schädigt nicht nur Natur und Landschaft, sondern sorgt auch dafür, dass die Kosten für das Einsammeln und die ordnungsgemäße Entsorgung letztlich von der Allgemeinheit getragen werden müssen.
Ich möchte deshalb unmissverständlich darauf hinweisen: Die Ablagerung von Abfällen in Wald und Landschaft ist verboten und kein Kavaliersdelikt. Illegale Müllablagerungen können als Ordnungswidrigkeit verfolgt und mit einem Bußgeld geahndet werden. Je nach Art und Schwere des Verstoßes können darüber hinaus weitere rechtliche Konsequenzen in Betracht kommen. Hinzu kommen gegebenenfalls die Kosten für die Beseitigung und ordnungsgemäße Entsorgung.



Die Stadt wird entsprechende Feststellungen und Hinweise daher konsequent an die zuständigen Stellen weitergeben.
Ich appelliere zugleich an alle Bürgerinnen und Bürger: Sollten Sie illegale Müllablagerungen beobachten oder Hinweise auf mögliche Verursacher haben, schauen Sie bitte nicht weg. Notieren Sie – soweit dies gefahrlos möglich ist – Ort, Zeitpunkt, Kennzeichen oder andere sachdienliche Hinweise und geben Sie diese an die zuständigen Stellen weiter.
Für alle Abfälle gibt es ordnungsgemäße Entsorgungsmöglichkeiten. Es gibt deshalb weder eine Rechtfertigung noch Verständnis dafür, Kühlschränke, Reifen, Möbel oder Müllsäcke einfach in unserem Wald zurückzulassen.
Unser Wald ist keine Müllkippe.
Bitte helfen Sie mit, unsere Stadt, unsere Wälder und unsere Landschaft sauber und lebenswert zu erhalten.
Ihr
Falko Hönisch
Stadtbürgermeister
Fotos: Stadt Sankt Goar