
Die Mitglieder des Rates der Stadt Sankt Goar sowie des Ausschusses für Ausschuss Umwelt, Landwirtschaft, Weinbau und Forsten kamen jüngst zu einer gemeinsamen Sitzung und damit verbundenen Waldbegehung im Stadtwald Sankt Goar zusammen. Ziel der Sitzung war es, sich vor Ort über die Entwicklung und die Herausforderungen des Stadtwaldes zu informieren sowie die Bedeutung eines nachhaltigen und zukunftsorientierten Waldbaus zu verdeutlichen.
Ein besonderer Schwerpunkt der Begehung lag auf dem sogenannten „Stadtratswäldchen“. Dieses wurde bereits in den achtziger Jahren von damaligen Mitgliedern des Stadtrates angelegt. Schon damals setzte die Stadt Sankt Goar damit ein bewusstes Zeichen für einen vielfältigen und artenreichen Wald. Die Anpflanzung unterschiedlicher Baumarten galt bereits zu dieser Zeit als Ausdruck verantwortungsvoller Kommunalpolitik und als wichtiger Beitrag zum Schutz von Umwelt und Natur.
Besonders eindrucksvoll berichtete das damalige Ratsmitglied Doris Spormann, die auf Einladung von Stadtbürgermeister Hönisch an der Sitzung teilnahm, von den Beweggründen und Zielsetzungen jener Zeit. Sie schilderte anschaulich, mit welchem Weitblick und Verantwortungsbewusstsein die damaligen Ratsmitglieder die Anlage des Stadtratswäldchens initiierten.
Revierleiter Torsten Moog führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend durch verschiedene Bereiche des Stadtwaldes und erläuterte dabei die aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen sowie Maßnahmen der Waldbewirtschaftung.
Den Abschluss der gemeinsamen Sitzung bildete ein geselliges Beisammensein an der Forsthütte im Stadtwald. Bei Wildbratwürstchen und Getränken bot sich Gelegenheit zum weiteren Austausch in angenehmer Atmosphäre.
Stadtbürgermeister Hönisch bedankte sich herzlich bei allen Anwesenden für ihr Interesse und ihre Teilnahme. Ein besonderer Dank galt dabei Frau Doris Spormann für ihre eindrucksvollen Erinnerungen und ihren Beitrag zur Geschichte des Stadtwaldes der Stadt Sankt Goar.