
In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Rat der Stadt Sankt Goar im Sitzungssaal Graf Diether in der Rheinfelshalle mit einer Vielzahl wichtiger Themen beschäftigt, die sowohl die zukünftige Entwicklung unserer Stadt als auch aktuelle Anliegen der Bürgerinnen und Bürger betreffen.
Zu Beginn informierte ich den Rat über verschiedene aktuelle Entwicklungen. So wurde der ursprünglich für Anfang Juli geplante Gesprächstermin mit der Kreisverwaltung zum zukünftigen Kindertagesstättenbedarf kurzfristig abgesagt. Hintergrund ist ein personeller Wechsel bei der Kreisverwaltung, sodass sich die neue Sachbearbeitung zunächst umfassend in das Thema einarbeiten möchte, um belastbare Aussagen treffen zu können.
Ebenfalls konnte über den aktuellen Sachstand zum Gemeindehaus in Werlau berichtet werden. Im Rahmen eines gemeinsamen Termins wurden verschiedene zukünftige Nutzungsmöglichkeiten erörtert. Erfreulicherweise wurde im Archiv der Kreisverwaltung eine Baugenehmigung gefunden, die eine Nutzung als Veranstaltungsstätte grundsätzlich bereits zulassen könnte. Eine abschließende Prüfung durch die Brandschutzabteilung steht noch aus.
Ein weiteres Thema war die Baumaßnahme im Bereich Stockgarten. Hier ist eine Bürgerinitiative mit dem Wunsch nach fest eingebauten Verkehrsberuhigungselementen an die Stadt herangetreten. Dieses Anliegen wird zeitnah in den zuständigen Ausschüssen sowie im Stadtrat beraten.
Im Bereich der Bauangelegenheiten fasste der Stadtrat zwei einstimmige Beschlüsse. Zum einen wurde das gemeindliche Einvernehmen für die Umnutzung einer Wohnung in eine psychotherapeutische Praxis erteilt. Damit wird das medizinisch-therapeutische Angebot in unserer Stadt weiter gestärkt. Ebenfalls einstimmig sprach sich der Rat für die Umnutzung eines bisherigen Ladenlokals in einen Kiosk aus.
Ein Schwerpunkt der Sitzung war die weitere Gestaltung des Rheinufers zwischen Rheinbalkon und Rheintreppe. Nach einer ausführlichen Vorstellung durch den Bauhofleiter Thomas Heckhoff beschloss der Stadtrat einstimmig, die geplanten Beleuchtungsanlagen zusätzlich mit Stromanschlüssen sowie teilweise mit Wasseranschlüssen auszustatten. Dadurch entstehen künftig deutlich bessere Möglichkeiten für Veranstaltungen und eine flexible Nutzung des Rheinufers.
Ebenso einstimmig wurde der Neugestaltung des Hansenplatzes zugestimmt. Dabei soll der vorhandene Bodenbelag erhalten und gleichzeitig technisch sowie gestalterisch optimiert werden. Ziel ist es, den Platz aufzuwerten und gleichzeitig seinen bisherigen Charakter zu bewahren.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Anfragen“ wurden ebenfalls wichtige Themen aus der Mitte des Rates angesprochen. So wird die Verbandsgemeindeverwaltung prüfen, ob die Geschwindigkeitsbegrenzung im Bereich der Grundschule zeitlich angepasst werden kann. Darüber hinaus wurde die Einhaltung der Gestaltungssatzung in der Kernstadt thematisiert. Hierzu wird gemeinsam mit der Verbandsgemeindeverwaltung ein weiterer Abstimmungstermin stattfinden.
Ich danke allen Ratsmitgliedern für die sachliche und konstruktive Zusammenarbeit. Die einstimmigen Beschlüsse zeigen, dass wir gemeinsam an einer positiven Entwicklung unserer Stadt arbeiten und wichtige Zukunftsprojekte Schritt für Schritt voranbringen.
Falko Hönisch, Stadtbürgermeister Sankt Goar
Foto: © Falko Hönisch