Foto v.l.n.r.: Stadtbürgermeister Falko Hönisch, Staatssekretärin Simone Schneider, Landrat Volker Boch (Foto: Haasenritter/TI St. Goar)

Die denkmalgerechte Sanierung der Burg Rheinfels in Sankt Goar wird mit weiteren Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz unterstützt. Staatssekretärin Simone Schneider überreichte im Rahmen eines Besuchs vor Ort den entsprechenden Förderbescheid persönlich an Stadtbürgermeister Falko Hönisch. Auch anwesend waren Landrat Volker Boch, sowie die Ortsvorsteher der betreffenden Stadtteile und Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung.

Mit der aktuellen Förderung in Höhe von rund 843.000 Euro aus Mitteln der Denkmalpflege erhöht sich der Gesamtbeitrag des Landes zur Sanierung der Burg Rheinfels auf rund 1,69 Millionen Euro. Darüber hinaus wird das Projekt aus Städtebaufördermitteln mit mehr als fünf Millionen Euro unterstützt.

Im Rahmen der Übergabe betonte Staatssekretärin Schneider die herausragende Bedeutung der Burg Rheinfels: Sie sei eine der eindrucksvollsten und bedeutendsten Burgen im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal und nehme damit eine besondere Stellung für das Land Rheinland-Pfalz ein. Auch im Hinblick auf die Bundesgartenschau 2029 komme der Sanierung eine wichtige Rolle zu. Ziel sei es, bis zur BUGA 2029 die Sicherheit, Zugänglichkeit und Attraktivität der Anlage für Besucherinnen und Besucher weiter zu verbessern.

Neben ihrer kulturhistorischen Bedeutung hob Schneider auch die ökologische Relevanz der Burg hervor. Die Anlage biete Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten. Die Sanierungsmaßnahmen würden daher ressourcenschonend und unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte umgesetzt, sodass der Schutz der Natur und die Bewahrung des kulturellen Erbes miteinander in Einklang stehen.

Die nun bewilligten Fördermittel verteilen sich auf die Jahre 2026 bis 2028. Die Förderquote des Landes beträgt rund 85 Prozent der durch den Denkmalschutz anerkannten Kosten. Aufgrund der Bedeutung der Burg Rheinfels im Kontext der BUGA 2029 besteht ein entsprechend hohes Landesinteresse an der Umsetzung der Maßnahmen.

Mit der fortgesetzten Förderung wird ein weiterer wichtiger Schritt zur nachhaltigen Sicherung und Weiterentwicklung dieses bedeutenden Kulturdenkmals umgesetzt.