Foto: Michael Olk

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Von Christi Himmelfahrt bis zum darauffolgenden Sonntag durfte die Freiwillige Feuerwehr Sankt Goar erneut ihre Freunde aus der französischen Partnergemeinde Châtillon-en-Bazois in Sankt Goar begrüßen. Gemeinsam verbrachten die Gäste und Gastgeber einige schöne und vor allem völkerverbindende Tage am Mittelrhein.

Die seit Jahrzehnten bestehende Freundschaft zwischen den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus Frankreich und Deutschland ist für unsere Stadt von großer Bedeutung. Was einst in den 1970er Jahren begann, lebt bis heute fort – und es ist besonders schön zu sehen, dass diese Partnerschaft längst die nächste Generation erreicht hat. Trotz sprachlicher Barrieren entstehen neue Freundschaften und Kontakte zwischen jungen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden auf beiden Seiten. Damit setzen sie den Gedanken der Völkerverständigung fort, den die vorherigen Generationen mit großem Engagement aufgebaut haben.

Ganz im Sinne des französischen Historikers Jean Jaurès:

„Tradition ist nicht das Anbeten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“

Ein Bild, das kaum besser zu dieser besonderen Freundschaft passen könnte.

Das abwechslungsreiche Programm führte die Gäste unter anderem zur Loreley, zum Niederwalddenkmal sowie nach Rüdesheim. Natürlich durfte auch eine stimmungsvolle gemeinsame Abschlussfeier nicht fehlen. Dabei wurden Gastgeschenke ausgetauscht und die Sankt Goarer Feuerwehr sorgte unter engagierter Anleitung sogar mit einem Gesangsbeitrag für beste Stimmung.

Auch für mich persönlich war es eine große Freude, dieses herzliche Miteinander im Feuerwehrgerätehaus gemeinsam mit der Ersten Beigeordneten Pia Trimpe-Müller erleben zu dürfen. Solche Begegnungen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig und wertvoll gelebte Städtepartnerschaften und persönliche Freundschaften für ein vereintes Europa sind.

Falko Hönisch
Stadtbürgermeister Sankt Goar