13. August 2020
Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt St. Goar,

heute ist es ein Jahr und einen Tag her, dass sich der neu gewählte Rat der Stadt St. Goar in der Rheinfelshalle konstituiert hat und ich in meine ehrenamtliche Tätigkeit als Stadtbürgermeister der Stadt St. Goar eingeführt wurde. Mit unverminderter Freude und Tatendrang fülle ich dieses Amt aus und möchte mit Ihnen einen Blick zurück werfen.

Der ehemalige Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, Dr. Henning Scherf, Ehrengast bei der ersten Sitzung des neuen Stadtrates, hatte weiland uns allen, sowohl mir, als auch den neu gewählten Ratsmitgliedern ins Goldene Buch der Stadt Sankt Goar geschrieben „Tue der Stadt Bestes!“.



Nicht weniger ist mein Anspruch an dieses Amt und meine Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Und ich freue mich über jeden Mandatsträger, der sich ebenfalls diesen Worten verpflichtet fühlt.

Sicher gab und gibt es auch mal die ein oder andere unterschiedliche Sichtweise, manchmal wird auch um die ein oder andere Sache gerungen. Dafür war der Stadtrat in St. Goar ja traditionell bekannt, wie ich unterdessen erfahren konnte. Jedoch freue ich mich über jeden und jede, der oder die sich in konstruktiver und anständiger Weise für das Gemeinwohl einsetzt. Dabei geht es auch häufiger um Entscheidungen mit großer Tragweite: Die Loreley-Kliniken, der Rechtsstreit um die Burg Rheinfels, die Neugestaltung der Rheinanlagen, die Zusammenarbeit mit unserer Schwesterstadt St. Goarshausen. Dies sind nur einige der mannigfaltigen Themen, zu denen wir uns alle am Ratstisch nach verantwortungsvoller Vorbereitung positionieren müssen, um diese auf einen guten Weg zu bringen.

Aber vor allem sind es die Menschen dieser Stadt, die mir besonders am Herzen liegen. Der direkte und unmittelbare Kontakt, den ich täglich auf der Straße und in unzähligen Bürgergesprächen lebe, ist mein wichtigstes Verständnis dieses Amtes, denn das Wort Bürger ist ja ein essentieller Bestandteil der Bezeichnung Bürgermeister.

Mein stetiges Ziel ist es, Ihnen ein Bürgermeister zum Anfassen zu sein. Einer, zu dem man immer kommen kann und der immer ein offenes Ohr für Sie hat. Deswegen habe ich auch keine festen Sprechstunden eingerichtet, weil Sie mich jederzeit ansprechen können sollen. Sei es im Büro, im Rathaus, einfach so auf der Straße oder auch bei Ihnen zu Hause.

Sollte Ihnen etwas auf dem Herzen liegen, oder Sie auch mit der ein oder anderen Entscheidung bzw. Entwicklung nicht einverstanden sein, wenden Sie sich an mich. Ich bin für Sie da und höre Ihnen zu.

Mit herzlichen Grüßen und Dankbarkeit für das Vertrauen, das Sie mir entgegenbringen verbleibe ich Ihr

Falko Hönisch
Stadtbürgermeister

„Falko Hönisch – Opernsänger und Bürgermeister“, Porträt in der SWR-Landesschau Rheinland-Pfalz vom 10. August 2020